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Planungsfragen

Wärmeschutzglas oder Sonnenschutzglas

Wärmeschutzgläser weisen in der Regel eine bessere Energiebilanz aus als Sonnenschutzgläser, weil letztere solare Gewinne und meist auch Tageslicht deutlich reduzieren. Eine Erhöhung des Fensterflächenanteiles stellt hier keine geeignete Gegenmaßnahme dar!

Mehr Hitzeschutz oder mehr Tageslicht

Helligkeit und Farbe des natürlichen Lichtes ändert sich im Tagesverlauf, welcher die innere Uhr des Menschen steuert. Tageslicht kann in seiner Qualität (Intensität, Spektrum und Farbe) nicht durch Kunstlicht kopiert werden.

Im Zuge des großflächigen Einsatzes von Glas in der zeitgenössischen Architektur wird das Interesse vor allem auf Sonnenschutzgläser und ihren Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) gelenkt, denn ein niedriger g-Wert trägt dazu bei, Gebäude vor Überwärmung zu schützen und den Kühlenergiebedarf zu senken.

Den Energieeintrag kann man durch bauliche und fassadentechnische Maßnahmen gut beherrschen, eine effektive Tageslichtnutzung setzt jedoch immer Gläser mit hohem Lichttransmissionswert von > 70% voraus und somit auch einen g-Wert von mindesten 0,55.

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